design
nadja skorov
hochschule für technik und wirtschaft berlin
industrial design, bachelor of arts
betreuung
prof. pelin celik
prof. sebastian feucht

INFEKTIONSSCHUTZ BEI ENDEMIEN, EPIDEMIEN UND PANDEMIEN

PROJEKTINFORMATIONEN

So richtig gut schützen Infektions-Schutzanzüge noch nicht. Der hier vorgeschlagene verbessert vieles. Die wichtigsten Errungenschaften sind eine Gesichtsmaske, in die sich Brille und Mundschutz passgenau einfügen, eine lückenlose Verbindung von Maske und Kapuze, auffällige Markierungen in Orange, die fehlerhaftes Anlegen des Anzugs erschweren, und eine Kühlweste mit Taschen für Cool-Packs. Materialien, Zuschnitte oder Zukaufteile sind auf geringe Kosten für Produktion, Abfall, Verschnitt, Lagerhaltung oder Verfügbarkeit berechnet.

JURY STATEMENT

Sicherheit geht vor. Dieser Maxime folgt die Designerin im Ganzen und in vielen Details, ohne detailversessen zu sein. Daher ihr Anliegen, den Körper vollständig zu bedecken. Von ihrer Maxime lässt sie sich auch bei Kompromissen leiten. Den Ehrgeiz, alles selber zu zeichnen, hat sie nicht. Lieber kümmert sie sich bei übernommenen Teilen, Handschuhen zum Beispiel, darum, dass der Anschluss zum Overall stimmt. Gelassen nimmt sie eine additive Gestaltung in Kauf. Allein das Farbkonzept – Weiß nach außen, Orange nach innen – stiftet Einheit.