
| design |
armin warnecke
muthesius kunsthochschule kiel
industriedesign, master of arts
contact@arminwarnecke.com
|
| betreuung |
prof. detlef rhein
prof.in dr. rosan chow
|
IUI
interactive urban illumination
PROJEKTINFORMATIONEN
Städte verschmutzen die Nacht mit Licht. Pauschales Dimmen wäre keine Lösung, aber „bedarfsadaptive Beleuchtung“: Tragendes Element ist eine Stele, die mit Digital Mirror Device Lichttechnik ausgerüstet ist und in einem vorgefertigten Fundament mit Strom- und Internetanschluss steckt. Ausführungen in drei oder vier Längen genügen, um alle Stadtgebiete bedarfsgerecht auszustatten. Am Aufstellungsort lassen sich die Lichtfelder nach Helligkeit, Ausdehnung und Dauer genau auf die lokalen Verhältnisse abstimmen. Die Version mit Steckdosen macht den Lichtmast zur Servicestation für Elektroautos und andere Stromabnehmer.
JURY STATEMENT
Auch Reduktion ist Gestaltung. Hier folgt sie der Maxime: Erst mal die immensen Streuverluste der Stadtbeleuchtung vermeiden. Und hält zwei Maßnahmen dafür geeignet: nicht mehr Fläche als nötig zu beleuchten und dieses nur so lange wie nötig. Das zweite scheint mit ausgeklügelter Sensorik machbar, das erste mit der Lichttechnik nach Art des Abblendlichts moderner Autos. Zur differenzierten Steuerung des Lichtkegels von der Seite aus reicht es, wenn man verschiedene Höhen für die Lichtquelle hat. Das leistet ein schlichter Mast. Mehr wäre weniger.



