
| design |
nils körner
staatliche akademie der bildenden künste stuttgart industrial design nils.koerner@stud.abk-stuttgart.de patrick henry nagel staatliche akademie der bildenden künste stuttgart industrial design patrick.nagel@stud.abk-stuttgart.de |
| betreuung |
prof. christophe de la fontaine
prof. aylin charlott langreuter |
THE ONE DOLLAR GLASSES
PROJEKTINFORMATIONEN
Gegeben eine Biegemaschine, ferner Federstahldraht, Schrumpfschlauch und Polycarbonatgläser. Was lässt sich daraus an Formen für Fassung, Bügel, Steg und Nasenpads einer Brille gewinnen? Der Ertrag ist Zuversicht. Sie reist mit in einer Werkzeug- und Materialkiste. Optiker in Entwicklungsländern erhalten sie, um jedem Bedürftigen seine Brille vor Ort anzufertigen. Beide, Vorstudie und Kiste, sind zum Schluss Gegenstand einer Ausstellung; sie wirbt für das Projekt One Dollar Glasses von Martin Aufmuth, dem Erfinder der Biegemaschine.
JURY STATEMENT
Produktdesign anders als erwartet: nichts Fertiges, nichts Typisiertes, nur Material, Werkzeug und Bauanleitung für den, der die Brille macht. Und der sie tragen soll, darf mitbestimmen. Erst geht es darum, dass er besser sieht, aber sofort auch darum, dass er sich sehen lassen will mit der neuen Brille. Das Konzept lässt ihm Platz für eigene Applikationen, also für ästhetische Aufwertung. Millionen von Fehlsichtigen soll das Projekt zugute kommen. Nicht ohne mit der Sehkraft auch das Selbstwertgefühl zu stärken, meinen die Designer und helfen mit, ein großes Rad zu drehen.








