Im vergangenen Jahr war Klara Kapprell unter den Ausgezeichneten – jetzt juriert sie mit.
Das Schulbuch – gedruckter Anachronismus? Für diese Masterthesis wurde Klara Kapprell 2025 von der Mia Seeger Jury ausgezeichnet. Entstanden ist die Arbeit an der Burg Giebichenstein/Halle im Studiengang Design of Playing and Learning, wo Klara Kapprell aktuell als künstlerische Mitarbeiterin engagiert ist. Daneben arbeitet sie als freiberufliche Kommunikationsdesignerin für Print-, Web- und Austellungsgestaltungen.
„Mein Fokus auf der Zugänglichkeit von Information, dem Sichtbarmachen gesellschaftlicher Themen sowie dem interaktiven und spielerischen Zugang zu Wissen.“
Jetzt ist sie selbst in der Runde der Jurorinnen und Juroren. Warum?
„Mich reizt der interdisziplinäre Austausch über die Zukunft von Design – in den Einreichungen ebenso wie im gemeinsamen Diskurs innerhalb der Jury. Dabei finde ich vor allem auch die Perspektive der Studierenden spannend: Ihre Arbeiten entstehen oft mit einer eigenen Intensität – freier, radikaler und thematisch fokussierter, als es im Berufsalltag möglich ist. Gerade diese Zugänge interessieren mich, weil sie Gestaltung nicht nur als Lösung, sondern auch als Werkzeug zum Fragenstellen, Vermitteln und Weiterdenken begreifen.“